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tel. 012 421 2520




Im Rahmen der Koloskopie werden durchgeführt:
  • Diagnostische Koloskopie
  • Koloskopie mit der Entnahme von Gewebeproben
  • Behandlungskoloskopie mit der Abtragung von Polypen
  • Koloskopie mit der Behandlung von vasalen Veränderungen

Was ist eine Koloskopie?

Die Koloskopie ermöglicht die Untersuchung des Dickdarms durch Einführung in den After eines biegsamen Apparats in der Schlauchform, mit der Dicke des Zeigefingers (ein Koloskop). Das Koloskop wird durch den Mastdarm langsam vorwärts, dann längst des ganzen Dickdarms eingeführt. In bestimmten Fällen kann das Koloskop auch bis zur Mündung des Dünndarms eingeführt werden.

Wie soll man sich auf die Untersuchung vorbereiten?

Die Vorbereitung auf die Untersuchung bedarf keine Diät. Ein Tag vor der Untersuchung darf man leicht frühstücken und zum Mittag eine klare Suppe essen. Danach soll man ein großes Volumen von einer Flüssigkeit, die Abführmittel enthält, trinken. Dadurch wird der Dickdarm richtig gereinigt und die Durchführung der vollen und glaubwürdigen Untersuchung ermöglicht. Man soll den Arzt über alle einnehmenden Medikamente informieren. Manche von den Medikamenten können die Vorbereitung auf die Untersuchung und die Untersuchung selbst beeinflussen. Dieses betrifft besonders: Aspirin und seine Abkömmlinge, steroidfreie antiphlogistische Medikamente, die Koagulierbarkeit des Bluts beeinflussenden Medikamente, Insulin und Eisenpräparate.

Wie verläuft die Koloskopie?

Die Koloskopie wird von den meisten Patienten gut angenommen und verursacht selten Schmerzen. Während der Untersuchung kann man Dehnungen, Aufblähungen und Krämpfe in der Bauchhöhle empfinden. Der Arzt kann dem Patienten schmerzstillende Mittel oder Beruhigungsmittel verabreichen, die ihm helfen, sich zu entspannen und die Untersuchung besser zu vertragen. Bei der Untersuchung liegt der Patient auf der Seite, während der Arzt das Koloskop langsam in den Dickdarm einführt. Indem er den Apparat in den Dickdarm einführt, beurteilt er sein Aussehen und eventuelle Abweichungen von dem richtigen Zustand. Die Untersuchung dauert im Regelfall von 15 bis 60 Min. In manchen Fällen gelingt es nicht, das Koloskop bis zur Mündung des Dickdarms (wo der Dickdarm mit Dünndarm verbunden wird) einzuführen. In dieser Situation kann der Arzt andere zusätzliche Untersuchungen anordnen oder feststellen, dass die durchgeführte unvollständige Koloskopie ausreichend ist.

Was passiert, wenn die Ergebnisse der Koloskopie inkorrekt sind?

Werden die Änderungen im Bereich des Dickdarms festgestellt, die weiterer Beurteilung bedürfen, kann der Arzt während der Koloskopie durch den Apparat kleine Klemme einführen um Gewebsprobe für die weitere histopathologische Analyse zu entnehmen.

Die Gewebeproben werden für Diagnosestellung der verschiedenen Krankheiten des Dickdarms, nicht nur der Geschwulsterkrankungen entnommen!

Ist das Ziel der Untersuchung die Quelle der Blutung im unteren Abschnitt des Verdauungskanals zu entdecken, kann der Arzt die Blutung mittels der vom Koloskop eingeführten Geräte stillen. Es folgt durch Injektion der besonderen Substanzen oder durch Anwendung der Koagulation (Behandlung mit der hohen Temperatur).
Die Koloskopie kann auch Auftreten von Polypen des Dickdarms feststellen, die in meisten Fällen während der Untersuchung abgetragen werden. Alle oben erwähnten Behandlungen sind in dem Regelfall schmerzfrei.

Was sind die Polypen des Dickdarms und warum sollen sie abgetragen werden?

Die Polypen sind abnorme, gewöhnlich nicht bösartige Hyperplasie der Dickdarmwand. Sie können von ein paar Millimeter bis ein paar Zentimeter groß sein. Der untersuchende Arzt ist nicht im Stande, die Bösartigkeit der Polypen aufgrund des äußeren Aussehens festzustellen. Deswegen soll man immer den gefundenen Polyp abtragen und weiter histopathologisch untersuchen lassen. Der Dickdarmkrebs entwickelt sich in meisten Fällen aus den Polypen- deshalb ist die Abtragung von Polypen des Dickdarms ein wichtiges Mittel die Entwicklung dieser Krankheit vorzubeugen. Je nach der Größe der Polypen bestehen verschiedene Methoden ihrer Abtragung. Kleine Polypen können mittels der Koagulation oder mit der Standardklemme für Entnahme der Gewebeproben abgetragen werden. Im Falle der großen Polypen wird durch das Koloskop eine Metallschlinge eingeführt, die den Polyp mit dem elektrischen Strom abträgt. Die Polypenabtragung (Polipektomie) ist schmerzlos.

Was geschieht nach der Koloskopie?

Gleich nach der durchgeführten Untersuchung macht der Arzt den Patienten mit dem Ergebnis bekannt. Manchmal muss man aber ein paar Tage auf die Ergebnisse der histopathologischen Untersuchung von den Gewebeproben oder abgetragenen Polypen warten. Wenn dem Patienten während der Untersuchung schmerzstillende Mittel oder Beruhigungsmittel verabreicht worden sind, können seine Reaktionen und Reflex geschwächt werden. Bis Ende des Tages, an dem die Untersuchung durchgeführt wurde, soll er kein Auto lenken und keine Betriebsmaschinen bedienen. Er kann Aufblähungen und Krampfschmerzen des Bauchs infolge der während der Koloskopie in den Darm eingeführten Luft empfinden. Die Beschwerden werden nach der Gasaustreibung schnell vorübergehen. Nach der Untersuchung darf man essen und trinken, soweit der Arzt nicht anders verordnet.

Welche Komplikationen können nach der Koloskopie auftreten?

Koloskopie und Polypektomie sind in der Regel sichere medizinische Prozeduren. Es ist wichtig, dass sie von den besonders geschulten und erfahrenen Ärzten durchgeführt werden. Eine der möglichen Komplikationen ist Perforation oder Riss der Dickdarmwand, die einer sofortigen operativen Behandlung bedarf. Im Falle der Entnahme der Gewebeproben oder Polypektomie kann zu der Blutung kommen, die im Regelfall nicht groß ist. Am häufigsten lässt die Blutung idiophatisch nach oder kann durch das Koloskop behandelt werden- selten wird sie lange im Krankenhaus behandelt. Bei manchen Patienten kann es zur allergischen Reaktion auf die schmerzstillenden Mittel oder Beruhigungsmittel kommen. Es kann auch zur Verschärfung der bestehenden schweren Herzerkrankung oder zur Verschärfung der bestehenden schweren Erkrankung der Atmungssystems kommen. Jegliche Komplikationen nach der Koloskopie sind sehr selten und es ist sehr wichtig, dass der Patient ihre früheren Symptome diagnostiziert. Man soll sich unverzüglich mit dem Arzt in Kontakt setzen, wenn man starke Bauchschmerzen, Schüttelfrost und Fieber oder reichliche Blutung aus dem After hat. Die Blutung kann selbst ein paar Tage nach der Untersuchung auftreten.